Akzeptanztests

Bei der Neu- oder Weiterentwicklung eines Produkts stehen häufig folgende Fragestellungen im Vordergrund:

  • Hat mein Produkt eine Chance auf dem Markt?
  • Welche Eigenschaften sind besonders wichtig?
  • Wer ist/wird typischer Käufer meiner Produkte?
  • Wie muss ich meine Zielgruppe ansprechen?

In qualitativen Ansätzen können wir schon frühe Produktkonzepte testen, d. h. zu einem Zeitpunkt, zu dem das Produkt noch gar nicht existiert, aber intern eine Idee als Konzept-Board verbalisiert und evtl. auch visualisiert wurde.

Natürlich können auch (halb)fertige Produkte vorgestellt und diskutiert werden.

Wir rekrutieren die richtigen Zielgruppen und stellen Ihre Ideen im geeigneten Rahmen vor – wir beobachten die Reaktionen, hören zu, was der/die Teilnehmer uns zu sagen haben, fragen nach, um auch die tieferliegenden Gründe und Motive für die Aussagen zu verstehen. Vor allem Stärken und Schwächen der Idee/des Konzepts können in offenen Diskussionen gut herausgearbeitet werden. In Einzelgesprächen erfahren wir die unbeeinflusste Breite der Meinungen und führen diese im Bericht für Sie zusammen.

Ein anderer methodischer Ansatz sind Gruppendiskussionen, aber auch Online Boards, in denen verschiedene Meinungen aufeinander treffen können und „vor Ort“ abgewogen werden. Ein wesentlicher Vorteil dieser Ansätze besteht darin, dass Sie als Kunde „dabei sein“ können, und so neben unserem Bericht auch eigene Eindrücke aus „erster Hand“ mitnehmen.

Wir stellen Ihre Produktbotschaften vor und prüfen die Assoziationen, Gaps zwischen Kommunikationszielen und tatsächlicher Kommunikationsleistung, was verbessert werden kann bzw. sollte und Ideen zum Wie. Mit diesem Wissen kann dann die Werbeagentur für eine zielgerichtete Werbung gebrieft werden.

Für den Einsatz quantitativer Ansätze sollte das Produkt möglichst fertig vorliegen. Die Auswahl der Methodik ist u.a. davon abhängig, ob Fotos und Produktbeschreibungen ausreichend sind, oder ob das Produkt real gesehen, gefühlt, geschmeckt werden muss. Die große Fallzahl erlaubt abgesicherte Aussagen zu Größe und Struktur der Zielgruppen, den Verwendungshäufigkeiten und akzeptierten Preisschwellen. Im Idealfall sollte der quantitative Fragebogen auf Basis qualitativer Vorinterviews entwickelt werden, um sicher zu sein, dass nur relevante Aspekte abgefragt und dass die Fragen richtig verstanden werden.